Dienstag, 13.01.2026 - Heizung aus, Pullover an

„Heizung aus, Pullover an“ – Auswärtiges Amt löscht Gedicht mit Habeck- und Baerbock-Satire

DIE WELT – Dienstag, 13.01.2026

„Mit Hochglanzschminke um die Welt, das Haar immer perfekt gewellt“: Ein Gedicht in einer Mitarbeiterzeitung des Auswärtigen Amts scheint die Ex-Ministerin Baerbock zu verspotten. Auch auf Ex-Wirtschaftsminister Robert Habeck wird angespielt.

Ein satirischer Text in der aktuellen Ausgabe (1/2026) des Mitarbeitermagazins des Auswärtigen Amtes, „InternAA“, macht Schlagzeilen: Der Text mit dem Titel „Ken & Barbie“ wird als ironische Abrechnung mit den ehemaligen Grünen-Ministern Annalena Baerbock und Robert Habeck (Außen- und Wirtschaftspolitik) gelesen.

Zuerst berichtet hatte die „Bild“-Zeitung, die das mehrstrophige Werk mittels eines Screenshots dokumentiert. In dem Gedicht gibt es Seitenhiebe in Richtung der „feministischen Außenpolitik“, aber auch gegen das Gebäudeenergiegesetz – vulgo „Heizungsgesetz“ – der beiden Grünen-Politiker. 

Wörtlich heißt es beispielsweise: „Die Außenwelten, feministisch gedacht, die Welt zu retten, doch nicht jeder hat gelacht.“ Und in Richtung des Vizekanzlers weisen vermutlich diese Zeilen: „Heizung aus, Pullover an, selbst gestrickt, von Mann zu Mann.“ DIE WELT

Ken & Barbie

Heizung aus, Pullover an, selbst gestrickt, von Mann zu Mann. 

Die Außenwelten, feministisch gedacht, die Welt zu retten, doch nicht jeder, hat gelacht. 

Ein Kinderschreck im Höhenflug, Politik, ganz wie ein schlechtes Buch, ein Land, das sucht, das strebt, fragt sich, wohin der Weg nun geht. 

Mit Hochglanzschminke um die Welt, das Haar, immer perfekt gewellt, Hochglanzreden, ohne Geschick, hatte die Menschen, nicht mehr im Blick.

Die Wurzeln einst so tief im Grund, doch Wandel kam, die Zeit war bunt,

Ein grüner Baum der Frieden trug, verlor den Pfad, den einst er schlug. 

 Sein Schritt eilt voraus, bloß nicht nach Haus, der Abstieg zum Schluss, Philosophie, im Außen Ausschuss.

Und sie, die Heimat verlässt, auf zum Big Apple, welch ein Fest, ein Job ergaunert, ganz elegant, das Volk frohlockt, nun ist sie verbannt. 

So ziehen sie weiter, die beiden, so heiter, wir winken ihnen zu, nun haben wir Ruh.

 


 

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