Samstag, 07.03.2026 - Nicht mehr in den Krieg

Nicht mehr in den Krieg

Politiker sollten sich gegenseitig erschießen

Berliner Zeitung: „Flucht vor dem Krieg: Ukrainer entkommt der Mobilisierung – mit dem Kleinflugzeug über die Grenze - Ein spektakulärer Fluchtversuch aus der Ukraine sorgt derzeit in Rumänien für Aufsehen. Ein 31-jähriger Ukrainer überquerte am vergangenen Wochenende die Grenze mit einem Leichtflugzeug, um der Mobilisierung in seinem Heimatland zu entgehen.“

Welt: „Alle hacken auf Ole Nymoen herum. Das ist dieser 28-jährige Podcaster mit dem sympathischen Dackelblick. Mithilfe eines Buches über Influencer empfahl er sich vor einer Weile selbst als solcher. Seither reist Nymoen von Talkshow zu Talkshow wie früher der Kaiser von Pfalz zu Pfalz. Einen Kaiser erkannte man einst am Reichsapfel. Einen Influencer erkennt man heute an sogenannten Hot Takes. Das sind Meinungen, die sich bei näherem Hinsehen als ganz und gar unhaltbar erweisen.

Aber gerade wegen ihrer haarsträubenden Idiotie sind sie diskutabel, ja, haben sogar philosophische Tendenzen. Nicht umsonst war der Idiot in der Antike ein geschätztes Mitglied der Gesellschaft. Gerade indem er sich ins diskursive Abseits stellte, eröffnete er interessante Perspektiven auf Dinge, die zu Unrecht als selbstverständlich galten.

Nymoens Hot Take: Er würde niemals in einem Krieg zur Verteidigung Deutschlands kämpfen, auch dann nicht, wenn ein Feind drohte, alles zu vernichten, was uns gut und teuer ist. Er hat sogar ein Buch darüber geschrieben. Putzig, dass es immer noch Bücher sind, die einen talkshowfähig machen, obwohl für ausgiebige Lektüre niemand mehr die Aufmerksamkeitsspanne aufbringen kann. Das macht aber nichts, wenn man in der Titelfindung so begabt ist wie Nymoen. Sein Buch heißt „Warum ich niemals für mein Land kämpfen würde“, und genau das steht auch drin.“ JDU

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