Dienstag, 16.06.2026 - Richard Wagner anhören oder nicht
Richard Wagner anhören oder nicht
DER SPIEGEL - 16.06.2026 - "150 Jahre Bayreuther Festspiele Publizist Friedman kritisiert Absage von Gedenkfeier - Wegen vermeintlicher Sicherheitsbedenken wird eine Veranstaltung zur Aufarbeitung der Festspielgeschichte gestrichen. Der deutsch-jüdische Autor Michel Friedman spricht von einem fatalen Signal für die Demokratie. Sie erhalten mehr Inhalte von uns in Ihren Suchergebnissen. Der Publizist Michel Friedman kritisiert die Absage einer Gedenkveranstaltung bei den Bayreuther Jubiläumsfestspielen scharf. »Das ist in einer Demokratie der Tod durch Selbstmord«, sagte er der »Süddeutschen Zeitung« . »Die Ernsthaftigkeit, sich mit dem Antisemiten Wagner auseinanderzusetzen, ist durch diese Absage ad absurdum geführt."
Der Rechtsanwalt, deutsch-jüdischer Autor und TV-Moderator Michel Friedman ** zeigt sich ständig als Hetzer, wenn jemand andere Ansichten und Meinungen hat als er.
Von Friedman habe ich noch nie eine Anklage gegen den Völkisch-Nationalismus in Israel - den völkisch-nationalistischen Zionismus.
Wenn ich ein Jude wäre, deren Verwandten in der Zeit 1939-1945 von den Nazis ermordet wurden, dann wäre ich niemals nach 1945 Bürger in Deutschland geworden.
Dann wäre ich Bürger in Israel (oder höchstens in den USA) geworden.
Denn in Israel müsste sich der Jude Michel Friedman die deutsche Musik Richard Wagner nicht anhören - Richard Wagners Musik wird in Israel nicht gespielt.
Übrigens - Deutschland hat sich seit 1945 sehr intensiv mit dem Antisemitismus auseinandergesetzt - Israel sollte sich mit einem Antisemitismus auseinandersetzen sollte, der mehr als zweitausend Jahren vorhanden ist.
Und dazu. Die völkisch-nationalistische Politik in Israel (vor allem gegen Palästina) ist ein großes Unglück für alle Nachbarn von Israel in Nahost.
Ebenso die völkisch-nationalistische Politik in Israel für ein Groß-Israel.
Wenn eine Religion die Politik eines Staates bestimmt - dann ist dieser Staat keine Demokratie, sondern eine Diktatur. JDU
** „Friedman-Affäre“ - Im Juni 2003 geriet Michel Friedman im Zuge von Ermittlungen wegen Menschenhandels im Rotlichtmilieu in das Blickfeld der Staatsanwaltschaft. Mehrere Prostituierte, die illegal aus der Ukraine nach Deutschland gebracht worden waren, sagten aus, Friedman habe mit ihnen mehrmals Sex gehabt, Kokain angeboten und selbst Kokain konsumiert. Prostituierte und Suchtmittel habe er unter dem Pseudonym „Paolo Pinkel“ angefordert; dies sei von der Polizei angeblich falsch verstanden worden, Friedman behauptete später, eigentlich „Paolo Pinkas“ verwendet zu haben.[16] Daraufhin wurden seine Kanzlei und seine Wohnung rechtmäßig durchsucht und drei szenetypische Päckchen mit Kokain-Anhaftungen gefunden. Die Menge war aber zu gering, um den genauen Wirkstoffgehalt zu ermitteln. Das Ergebnis seiner Haarprobe war hingegen positiv, was rechtlich seinen Kokainkonsum nachwies. Daraufhin erging am 8. Juli 2003 ein Strafbefehl wegen Kokainbesitzes über 150 Tagessätze von zusammen 17.400 Euro, den er widerspruchslos akzeptierte.
WIKIPEDIA
Kommentare
Kommentar veröffentlichen