Mittwoch, 12.08.2026 - Dekadentes Theater

Dekadentes Theater
 
In Europa in der Zeit des Absolutismus war das Theater zum Vergnügen des Adels und der Fürsten da. 
 
Die Fürsten holten aus ihren Schloss-Theater ihre Liebhaberinnen/Prostituierten aus den Truppen der Sängerinnen, Ballett-Täterinnen oder Schauspielerinnen.
 
Zur Emanzipation der Bourgeoise im 18. und 19. Jahrhundert - zur Zeit der Revolutionen- wurde das Theater zur Aufklärung und zur Stärkung der Moral des Volkes gespielt.
 
Später - in der Zeit von Volksbühnen sollten Sozialdemokraten und Gewerkschaften die hart arbeitenden Schichten des Volkes - das Proletariat und das Kleinbürgertum - aufklärt werden - mit einem Theater der deutschen Klassik, der europäischen Antike und mit Stücken die kritische Betrachtung der Klassen-Gesellschaft geschaffen werden.
 
Heute ist das (aus Steuern des Volkes teuer) subventioniertes (Staats - und Stadt-) Theater eine Psycho-Seminar für intellektuelle Minderheiten geworden - für eine kleinen Zuschauer-Elite aus pseudo-intellektuellen Beamten und reichen Menschen.
 
Dabei wäre es notwendig, dass in den hochsubventionierten Theatern vernünftig Stücke (aus der letzten Jahrhunderten der Klassik) gespielt werden - auch zum Kennenlernen ... die für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus allen Schichten.
 
Stücke vor allem für Zuschauern aus den Unterschichten, den Emigranten oder den Sozialempfängern verständlich aufbereitet sind.*
 
Die Zeit der dekadenten Theater-Inszenierungen für Eliten sollten vorbei sein. JDU
 
* Dagegen ... Seichte Unterhaltungen haben wie in Schlager-Sendungen in den TVs, Fußballspielen für aller Völker - wie einst die Gladiatoren-Kämpfe in Amphitheatern im römischen Reich, etc. ... Krimis, Lore-Liebesfilme, Quiz-Sendungen im TV.
 

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